APU | REKORD-FELD BEI PADEL-MEISTERSCHAFT: „COMEBACK“ VON KRENN/ALTEN – PREMIERE FÜR JANKO

APU | REKORD-FELD BEI PADEL-MEISTERSCHAFT: „COMEBACK“ VON KRENN/ALTEN – PREMIERE FÜR JANKO

Bei den 5. Österreichischen Meisterschaften der Austrian Padel Union (APU) geht es für 112 Paare um die Meister-Titel in drei Kategorien. 1.500 Euro Preisgeld werden ausgeschüttet. Die ehemaligen Seriensieger Christoph Krenn/David Alten wollen bei ihrem Meisterschafts-„Comeback“ die vierte „Goldene“, Marc Janko kann bei seiner Premiere nur überraschen. Bei den Damen hofft Barbara Prenner auf ihren „Titel-Hattrick“. Für die besten Damen und Herren geht es zusätzlich zum Titel auch um die Qualifikation für die Europameisterschaften 2024 in Italien.
In den kommenden drei Tagen rückt das beschauliche Süßenbrunn am Stadtrand von Wien in den Mittelpunkt der heimischen Padel-Szene. Im Padeldome gehen von Freitag bis Sonntag die Österreichischen Meisterschaften der Austrian Padel Union über die Bühne. Für die fünfte Auflage des prestigeträchtigsten Turniers des Jahres sind in den Bewerben Mixed (Freitag), Damen und Herren (jeweils Samstag und Sonntag) insgesamt 112 Paare gemeldet – so viele, wie noch nie. Mit insgesamt 1.500 Euro wartet auf die Athlet:innen auch ein ansprechendes Preisgeld.
 
Krenn/Alten wollen neue Serie starten
 
Spätestens seit 2020 ist in Österreich ein Boom um die aus Südamerika stammende Trendsportart aufgekommen, der seither nicht mehr abgeflacht ist. Schon einige Jahre früher entdeckte die langjährige Nummer-1-Paarung Krenn/Alten den Schlägersport für sich. Dass die Titel bei den ersten drei Ausgaben (2020, 2021, 2022) der Österreichischen Meisterschaften der 2020 gegründeten Austrian Padel Union (APU) ausschließlich an die beiden gingen, kam deshalb nicht völlig überraschend.
 
In den vergangenen Jahren ist die Konkurrenz für die heimischen Padel-„Pioniere“ aber größer geworden. Der 40-Jährige und dessen drei Jahre jüngerer Partner gehen aber einmal mehr topgesetzt ins Turnier. 2023 waren die „Altmeister“ aufgrund eines internationalen Turniereinsatzes verhindert. Beim „Comeback“ soll es nun wieder der Titel sein, auch weil auf die Finalisten ein Platz im Nationalteam-Kader für die Europameisterschaften in Cagliari (Italien; 22.-28. Juli) wartet. „Nachdem wir im Vorjahr nicht dabei sein konnten, wollen wir diesmal wieder den Titel holen“, so Krenn. Der ehemalige Racketlon-Weltmeister sagt aber auch: „Die Konkurrenz ist größer denn je, mindestens vier Teams haben Chancen auf den Sieg.“
 
Titelverteidiger sind der Oberösterreicher Markus Krocker und der Führende der APU-Rangliste Michael Brus. Beide sind 2024 aber mit neuen Partnern am Start. Krocker (APU-9.) bildet mit Youngster Moritz Eiersebner (APU-19.) eine rein-oberösterreichische Paarung. Brus setzt auf Dominik Bierent (APU-30.). Zu den Top-Favoriten zählt auch Rainhard Boisits (APU-5.). Der Wiener entschied die jüngsten Duelle gegen Krenn/Alten für sich, muss aber auf Standard-Partner Kristopher Sotiriu verzichten, der als Nicht-Österreicher diesmal nicht spielberechtigt ist. Aber auch „Ersatz“ David Simon (APU-7.) kennt Boisits bestens. „Ich freue mich auf ein großes Turnier und glaube, dass auch in dieser Zusammensetzung die Chancen auf einen Titel nicht schlecht stehen“, sagt Boisits. Ebenfalls weit vorne gesetzt ist die steirische Paarung Georg Hubich/Andreas Spreitzer (3.).
 
Eine erfolgreiche Premiere peilt Marc Janko (APU-57.) an. Der 70-fache Fußball-Nationalspieler (28 Tore), der seit Jahren auf der APU-Tour spielt, tritt erstmals auch bei den Österreichischen Meisterschaften an. Partner Christian Salek (APU-11.) bringt viel Erfahrung mit. Schon in der zweiten Runde des 64er-Feldes könnte es allerdings zum Duell mit Krenn/Alten (Freilos) kommen. 
 
„Titel-Hattrick“ für Prenner?
 
Bei den Damen greift Barbara Prenner (APU-4.) nach ihrem dritten Meister-Titel in dieser Kategorie. Im Doppel mit der Ranglisten-Ersten Anna Schmid gewann sie auch schon 2023. Nachdem Prenner/Schmid schon 2023 bei den European Games in Krakau internationale Turnierluft schnuppern durften, steht das Ziel EM-Teilnahme ganz oben auf der Agenda der beiden. „Oberstes Ziel ist die Titelverteidigung, aber eine EM-Teilnahme wäre ein cooles ‚Extra‘. Wir würden uns freuen, Österreich wieder auf internationaler Bühne vertreten zu dürfen“, so Prenner, die auch schon einen Mixed-Titel zu Buche stehen hat.

Größte Konkurrentinnen der beiden sind die ehemalige Racketlon-Weltmeisterin Christine Seehofer-Krenn (8.) und Nina Geretschläger (6.). Die beiden gewannen bei einem Turnier der zweihöchsten Kategorie zuletzt gewissermaßen die „Generalprobe“. Der Damen-Bewerb mit 16 Paaren beginnt am Samstag-Nachmittag.
 
Schon am Freitag (ab 15:00 Uhr) fällt die Entscheidung im Mixed-Bewerb, wo es gleich mehrere Paare gibt, die Ansprüche auf den Titel anmelden. Topgesetzt sind Ingrid Resch und Georg Hubich, dahinter reihen sich Anna Schmid und Thomas Knapp ein. Christine Seehofer-Krenn, die bereits vier Meister-Titel (2x Mixed, 2x Damen), auf ihrer Vita stehen hat, tritt mit Moritz Eiersebner an. Auch Andreas Spreitzer (mit Annina Ebhardt) und Markus Krocker (mit Bianca Ambros) haben genannt.
 
Rekord-Feld spricht für rasantes Wachstum des Padel-Sports
 
Bei der fünften Ausgabe der Österreichischen Meisterschaften verzeichnet die APU mit 112 Paarungen eine Rekordanzahl an Teilnehmer:innen. Insgesamt sind im Padeldome Süßenbrunn an den drei Wettkampftagen rund 200 Sportler:innen im Einsatz.
 
„Wir sind stolz, wie sich die Sportart, der Verband und auch dieses Event in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Die Zahlen sind eine Bestätigung des erfolgreichen Weges, den wir konsequent weitergehen wollen. Wir freuen uns auf die bislang größten Meisterschaften in der bisherigen Verbandsgeschichte und auf spannende, verletzungsfreie Bewerbe“, sagt APU-Präsidentin Eva Handl, die nach wochenlanger Vorbereitungsarbeit den „Ersten Aufschlag“ herbeisehnt. „Unser Dank geht an die Veranstalter, unsere Partner und Sponsoren, aber vor allem an die Community. Die Vereine, ehrenamtliche Helfer:innen und alle Spieler:innen tragen mit ihrem Engagement gemeinsam dazu bei, dass beinahe im Wochentakt neue Courts gebaut werden, hunderte Turniere im Jahr stattfinden und die Padel-Szene weiterwächst. Ein Ende des Booms ist deshalb noch lange nicht in Sicht“, unterstreicht Handl abschließend.
 
 
Austrian Padel Union
 
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Vor etwa ein Monat erstellt